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	<title>URBAN ART SURVEILLANCE</title>
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		<title>Eine kuratorische Studie über Urban Art in Zürich</title>
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		<comments>http://urbanartsurveillance.net/2010/07/13/hello-world/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rémi Jaccard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[„Of course [Urban Art] is a viable tactic for engaging the public sphere. I see [Urban Art] as a necessary symptom of life in contemporary cities.“ &#8211; ESCIF, 2010 Urban Art ist in Zürich fast überall präsent und wird doch, sowohl im &#8230; <a href="http://urbanartsurveillance.net/2010/07/13/hello-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=urbanartsurveillance.net&amp;blog=14663524&amp;post=1&amp;subd=urbanartsurveillance&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<em>Of course [Urban Art] is a viable tactic for engaging the public sphere. I see [Urban Art] as a necessary symptom of life in contemporary cities.</em>“ &#8211; ESCIF, 2010</p>
<p>Urban Art ist in Zürich fast überall präsent und wird doch, sowohl im Alltag wie auch im öffentlichen Diskurs, nur peripher wahrgenommen. <em>Urban Art Surveillance</em> will dazu empirische Daten sammeln und veröffentlichen sowie eine temporäre Struktur schaffen, die den Diskurs zum Umgang mit nicht institutioneller Kunst im öffentlichen Raum anregt.                                                                                                                                             Das dreimonatige Ausstellungsprojekt lief zwischen dem 01.09. und 02.12.2010<em> </em>in Kooperation mit <em><a href="http://www.corner-college.com">Corner College</a> </em>und<em> </em><em><a href="http://www.perla-mode.net">Perla-Mode</a>: </em> In den umliegenden Teilen der Stadt Zürich wurde während der Laufzeit  Urban Art untersucht und dokumentiert.<br />
Das Dokumentationsmaterial war während dieser Zeit an der Brauerstrasse ausgestellt und wurde regelmässig aktualisiert; begleitend fanden Diskussionen und Exkursionen statt.</p>
<p><a href="http://urbanartsurveillance.files.wordpress.com/2010/07/44.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-324" title="Schaufenster Brauerstrasse" src="http://urbanartsurveillance.files.wordpress.com/2010/07/44.jpg?w=640&#038;h=480" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p><em>Schaufenster von UAS an der Brauerstrasse 37, 8004 Zürich</em></p>
<p><em>__</em></p>
<p><strong>ABLAUF</strong></p>
<ol>
<li><strong>Bestandesaufnahme</strong><br />
Erfassung aller vorhandenen Urban Art auf einem Quadratkilometer, eingeteilt in vier Sektoren. Im August 2010 wurden 3929 Arbeiten auf 1451 Bildern kartografiert, <a href="http://urbanartsurveillance.files.wordpress.com/2010/07/uas_a-d_viii.pdf">dokumentiert und kategorisiert</a>. <a href="http://www.flickr.com/photos/urbanartsurveillance/sets/">Fotoarchiv auf </a><a href="http://www.flickr.com/photos/urbanartsurveillance/sets/">flickr</a></li>
<li><strong>Ausstellung &amp; Veranstaltungen</strong><br />
Die zuvor erfassten Daten wurden präsentiert; alle zwei Wochen wurde ein weiterer Sektor aktualisiert und in den Fokus gerückt. Zudem fanden alle ein bis zwei Wochen  <a href="http://urbanartsurveillance.wordpress.com/programm/">Diskussionen und Exkursionen</a> zu diversen Themen rund um Urban Art statt (01.09. &#8211; 02.12.2010).</li>
<li><strong>Auswertung</strong><br />
Die Daten, Resultate und Erkenntnisse werden überarbeitet, ergänzt und in eine schriftliche Form übertragen (2010 &#8211; 2011).</li>
<li><strong>Publikation<br />
</strong>Die Dissertation wurde eingereicht und soll publiziert werden (2012).</li>
</ol>
<p><span style="color:#ffffff;">01</span></p>
<p><strong>URBAN ART SURVEILLANCE</strong></p>
<p><strong>Urban Art</strong> bewegt sich in einem breiten Spannungsfeld zwischen Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderung und dem Kampf um Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum über die eigenmächtige Gestaltung der Umgebung bis zu Fragen der Ästhetik und Kunst. Es handelt sich in vielerlei Hinsicht um ein äusserst heterogenes Phänomen: Motivation, Mittel und Motive reichen von der gedankenlosen Kritzelei bis zum durchorganisierten Kollektiv, dessen Aktionen die Staatsmacht untergraben sollen. Trotz aller Unterschiede zeichnet sich der Konflikt zwischen kreativen Rebellen und zweckoptimierter Konsumgesellschaft als vereinendes Paradigma ab.</p>
<p><em><strong>Urban Art Surveillance</strong></em> ist der Versuch, dieses Phänomen zu erforschen und darzustellen. Der dafür gewählte Ansatz ist ein fliessender Übergang zwischen Inventarisierung, Kuration und wissenschaftlicher Arbeit. Die empirische Studie liefert folglich die Grundlage für die theoretische Auseinandersetzung, während die Ausstellung einen institutionellen Anker für die flüchtigen Werke schafft. Ein weiteres Ziel hierin ist es, einen Beitrag zum kuratorischen Umgang mit Urban Art zu schaffen, der ohne die für diese Kunstformen problematische Praktiken wie Dekontextualisierung oder Auftragswerke auskommt. Dazu nimmt sich die Kuration möglichst weit zurück, indem sie lediglich beobachtet, zeigt und zur Diskussion stellt.</p>
<p>Das Schlagwort <strong>Surveillance</strong> bezeichnet die Erfassung, Auswertung und Kommunikation von Daten. Die dazugehörige Konnotation einer Bedrohung verweist zudem auf den umstrittenen Status von illegitimen (künstlerischen) Äusserungen im öffentlichen Raum. Der Kurator greift also mittels Überwachung und Vermittlung nur minimal ins Geschehen ausserhalb des Ausstellungsraumes ein. Durch die Einschränkung der Untersuchung auf eine zeitlich und räumlich klar definierte Situation, ist das Konzept nicht auf einzelne Werke oder KünstlerInnen fokussiert, sondern versteht das Untersuchungsgebiet als autonome Ausstellungsfläche, die begleitet &#8211; und gegebenenfalls kommentiert &#8211; wird.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">01</span></p>
<p>__</p>
<p><em>Urban Art Surveillance</em> wurde von Rémi Jaccard im Rahmen seiner Dissertation bei Prof. Dr. Wolfgang Kersten, Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich, vom 1. September bis 1. Dezember 2010 im <em>Corner College </em>in Zürich präsentiert.</p>
<p><a href="http://www.corner-college.com/">Corner College</a> &#8211; Ecke Brauerstrasse / Langstrasse, 8004 Zürich</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/urbanartsurveillance.wordpress.com/1/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=urbanartsurveillance.net&amp;blog=14663524&amp;post=1&amp;subd=urbanartsurveillance&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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